Sri-lankisches Kopfschütteln
Was uns auch nach zwei Wochen immer noch auffällt und zum Schmunzeln anregt, ist das sri-lankische Kopfschütteln. Stell dir vor, du sprichst mit jemandem und die wackeln fast die ganze Zeit mit dem Kopf. Das scheint in Sri Lanka (und auch in Indien) bekannt zu sein.
Als Einstimmung zu diesem Bericht daher ein Erklärungsvideo und der Song Maate Vinadhuga (schaue z.B. bei 1:30 min bzw. 1:51 min). Der Song scheint hier sehr bekannt zu sein, zumindest konnten in einem Studentenkaffee alle mitsingen.
So sah es übrigens im Kaffee aus - passenderweise hiess es "Zen" (wohl um an einer äusserst belebten Kreuzung Ruhe auszustrahlen?) 😄
Lipton Tee
Die bei uns bekannte Getränkemarke ist nach Sir Thomas Johnstone Lipton benannt, welcher 1890 nach Ceylon (das heutige Sri Lanka) segelte um dort Tee anzupflanzen und dann nach England zu verschiffen. Das war näher und somit günstiger als wie bisher den Tee aus China zu beziehen. Nachdem die Kaffeeproduktion herbe Verluste erfahren hatte, sind ihm die Sri Lanker grundsätzlich dankbar - denn so gab es wieder Arbeit und Lohn.
In Sri Lanka gibt es 6 Regionen, wo das Klima ideal ist und Tee angepflanzt wird - alle im Hochland und jede bringt ihre eigene Spezialität mit. In der Uva Region (um Ella) ist der Tee sehr intensiv im Aroma und wird daher für viele Mischungen verwendet.
Wir haben uns also zum Entstehungsort von Lipton Tee aufgemacht und unserem Tuk Tuk die 1.5 stündige Fahrt zum Lipton's Seat auf 1'970 müM zugemutet. Das ist der Aussichtspunkt wo Sir Lipton oft gesessen und seine Güter überblickt hat. Um den zu erreichen geht es kurvig und holprig mitten durch das Dambatenne Gut (eine der ältesten und bekanntesten Teeplantagen in Sri Lanka) und diverse Dörfer. Der Weg und die Aussichten sind bereits ein Spektakel für sich. Zum Glück, denn oben angekommen haben wir von der 360° Rundsicht nur ca. deren 100° gesehen. Anscheinend hätte es früher am Tag die bessere Sicht, schade - dafür waren wir ausgeschlafen und es war auch so ein wunderschönes Erlebnis!
Ich musste und muss immer wieder an die Aussage von Domenica (Hoi 😉) denken, wie es für die Engländer dazumals gewesen sein muss, von ihrer eher regnerischen und grauen Insel auf diese Insel mit soviel sattem Grün zu kommen?
Kleiner Nebensatz zu Sir Lipton: er segelte auch gerne, aber eher glücklos an Wettkämpfen und darum haben sie schlussendlich für ihn einen Pokal für den "besten aller Verlierer" gemacht. Viel besser als Fussball-Friedenspreise, nicht? 😉
Von Ella nach Kandy
Die Bergregion hat es uns angetan und auch die Temperaturen waren angenehmer (Valérie würde jetzt wohl sagen kühl 😄). Von Einheimischen erhielten wir gegenseitige Aussagen zum Zustand in Kandy aber nachdem uns von Tanja bestätigt worden war, dass in Kandy das Leben normal verläuft und einfach die Fahrt über Umwege führt, haben wir uns für den Abstecher entschieden. Schliesslich ist es die ehemalige königliche Haupstadt, welche seinerzeit weder von den Portugiesen noch den Niederländern eingenommen worden war! Der König war dafür isoliert und hatte nichts von den Einnahmen mit dem Handel von Tee und Zimt an der Küste.
Wie der frühe Vogel haben wir gefrühstückt (also um 8 Uhr 😊), um dem Regen auszuweichen. Bereits beim wach werden wurde uns bewusst, dass der Plan so nicht aufgehen wird.... Es regnete heftig, so richtig Platsch Platsch (ohne Plitsch dazwischen) 😰 Beim Tuk Tuk hat es Regenplanen welche links und rechts befestigt werden können, aber um etwas im Rückspiegel sehen zu können, darf der oberste Teil nicht befestigt werden. So tropft es in jeder Kurve schön auf die Hosen/Armen und das kombiniert mit schlechter Sicht für 6h war nicht gerade der Spass, welcher wir uns erhofft haben.
Zum Glück besserte es kurz nach der Abfahrt. Noch besser wurde es, weil ein grosser Strassenabschnitt just an dem Tag wieder freigegeben worden war! Die Schäden in der Region waren aber überall zu sehen und als ich einmal auf eine Nebenstrasse auswich, wurde uns sofort vor Augen geführt, wie heftig es die Bevölkerung teils wirklich getroffen hat. Davon haben wir keine Aufnahme gemacht, aber hier der Link zu einem kleinen Zusammenschnitt von den Schäden auf der Strasse.
Unsere Gummistiefel haben wir bei einem Sammelpunkt den dortigen Helfern überlassen - ich wurde nach der Grösse gefragt und sie wurden direkt zwei Personen abgegeben. Ob meine Stiefel mit Grösse 47 wirklich dienen konnten weiss ich nicht; besser als barfuss oder Sandalen sollten sie aber trotzdem sein. Auch unsere Regenhauben haben wir später abgegeben (wir wandern zuwenig im Regen; also eigentlich gar nicht) und die Leute haben diese mit einem Strahlen angenommen.
Kurz darauf kamen wir in Kandy an. Wie wir später lernen sollten, hiess Kandy usprünglich Katubulu Nuwara. Weil dies für die Kolonialmacht England aber zu schwierig auszusprechen war, haben sie es kurzerhand in Kandy umbenannt. Ebenso erging es den verschiedenen Gütern, welche durch die schottischen Herren in für sie aussprechbare Namen umbenannt worden waren. Es gibt sogar eine Wikipedia Seite dazu 😄
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| Einer von vielen Erdrutschen unterwegs |
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| Zwischen dem Glasgow und Edinburgh Estate |
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| Entstehung eines Staudamms - ein bisschen ausser Kontext, man betrachte dafür die Gerüste |
Sri Dalada Maligawa - Temple of the Sacred Tooth Relic
Direkt am See in Kandy, gibt es diesen für Buddhisten wichtigen Tempel, welcher zugleich auch UNESCO Weltkulturerbe ist. Eine Prinzessin hat damals in ihrem hochgesteckten Haar einen Originalzahn von Gautama Buddha versteckt reingeschmuggelt. Wäre sie erwischt, wäre der Zahn zertrümmert worden und sie wäre wohl auch nicht glimpflich davongekommen.
Den Zahn kann man nicht sehen, wohl aber die Aufbahrungsstätte und Tempelanlage. Als im April 2025 zum letzten Mal der Zahn öffentlich gezeigt worden war, gab es eine Warteschlange von fast 10 Kilometern! Wegen der Hitze und vor Erschöpfung starben dabei vier Personen und über 300 weitere mussten hospitalisiert werden. Danach stoppte die Polizei die Zugverbindung und liess niemanden mehr in die Anlage. Und das alles wegen einem Zahn 😲
Wusstet ihr, dass im Buddhismus das ultimative Ziel das Erreichen des Nirvana ist? Das ist das Stadium wo es der Seele gelingt, sich von allen Wünschen des Körpers zu lösen und damit der Kreislauf des Karma (gutes Verhalten gibt gutes Karma / schlechtes entsprechend schlechtes Karma) unterbricht und dem "Erwachen" Platz macht. Gelingt einem das nicht, wird man nach dem Tod reinkarniert, als Mensch, eine andere Lebensquelle oder auch als Vegetation und muss erneut versuchen, sich von allen Wünschen loszulösen.
Persönlich finde ich es eine spannende Religion und die Gedanken und Aussagen von Dalai Lama genial. Googlet doch mal kurz nach seinen Zitaten oder Lebensweisheiten und bildet euch eine eigene Meinung. Ich glaube, dass sich jeder darin wiederfinden kann und so wie die Tools in Linux sehr ausgereift und überlegt sind, so hat es sich auch mit den Weisheiten vom Dalai Lama 😃
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| Im Tempel |
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Lotusblüten werden gerne gespendet. Darüber die Flagge vom Buddhismus (1950 in Colombo, Sri Lanka erschaffen) wo jede Farbe ihre eigene Bedeutung hat.
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| Ein Gedenkort in der Tempelanlage |
Ceylon Tee Museum
Wir haben dem Tee Museum in der Nähe von Kandy auch einen Besuch abgestattet. Die freundliche Dame an der Kasse hat sich dann gleich anerboten, uns etwas zu den Gegenständen zu erzählen.
Nun wissen wir, dass BOPF der intensive Schwarztee und FBOPF ex Sp. ein leicht süssliche Variante davon ist (durch das Zufügen von Golden und Silver Tips). Hier oder in den Bildern finden sich die vollen Bezeichnungen (unmöglich zu merken nach einmal hören) und mehr Details.
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| Originale Maschinen |
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| Erklärung der verschiedenen Teearten |
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| In der untersten Reihe das Edukt, in der Mitte der daraus resultierende Tee und zuoberst wie das Edukt nach dem Ziehen aussieht |
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| Je heller die Farbe umso milder wird der Tee, dann ist es Grüntee und zuletzt die ominösen Silver und Golden Tips |
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| Eine Verkostung ist immer spannend, besonders wenn man sich mit geschlossenem Auge einen Tee geben lässt. Erinnerte mich ein bisschen an das Sensorikpanel aus der Nestlé und wie damals halfen auch hier zusätzlich zum Geschmackssinn, sofort der Geruchssinn und der Tastsinn (wie ist die Tasse geformt) mit. Es kam trotzdem nicht zu einer 100% Trefferquote, da ist wohl jemand aus der Übung 😫 |
Sammelsurium aus Kandy
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| Mit der Touristenpolizei über ihre Honda gefachsimpelt (das rote Motorrad ist ein offizielles Polizei-Motorrad) |
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| Am Kandy Lake gesehen und bei uns nicht bekannt: der Fledermausbaum! |
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| Die niedlichen Tiere hängen es tagsüber, nur um am Abend dann auf die Jagt zu gehen |
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| Wer findet Schildkröte, Waran und alle Vögel? |
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| Wofür wird die Foto wohl mal gebraucht? |
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| Zitronenbananen (leicht säuerlich und sehr erfrischend) |
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| Das grüne ist die Kochbanane und die andere - Achtung - die rote Banane. Wow 😂 Letztere ist süsslicher, weicher und schmeckt bananiger (ihr wisst was ich meine). Dann gibt es noch die Süssbananen, die Kinderbananen und und.... Erkennen könne man die Bananen an der Farbe, Grösse, Muster und der Schale. |
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| Ein typischer Stand auf dem Fruchtmarkt |
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| Bananenblüte - aus den kleinen Dingern werden später mal Bananen |
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| Ein Breiapfel aka Sapodilla (sie nennen sie auch Käsefrucht wegen der Konsistenz). Schmeckt wie eine eingedickte Kaki |
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| Vanilleschoten werden unreif geerntet und dann bis zu 9 Monate gelagert für die Reifung/Trocknung |
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| Zwischenstadium der Trocknung |
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| Fertig und bereit für den Verkauf |
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| Der Gewürzhändler kennt sein Metier blind. Es war richtig spannend ihm zuzuhören und ihn auszufragen |
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| Der übliche Verkehr, was auf dem Bild fehlt sind Velos und Scooter/Motorräder 😄 |
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| Unsere freundliche Gastgeberfamilie in Kandy, Ajith mit Frau und Schwiegertochter |
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| Der in Sri Lanka endemische Ceylon-Hutaffe (Toque macaque). Der Name rührt von der auffälligen Haarkrone her. Ganz ruhige und süsse Äffchen sind das! |
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| Berührungsängste kennen sie nicht. Wenn du Essen hast, kommen sie auch gerne (sehr gerne) an den Tisch und bedienen sich (nicht uns passiert, ich hätte ihn wohl affisch angebrüllt 😁). Als ich mich erkundigte, was die Einheimischen machen um die Affen zu verscheuchen (mit der Hand muss man aufpassen wegen dem Beissen) verschwand er kurzum und kam mit einer Steinschleuder zurück. Es reiche, wenn man diese hochebe und spanne, auch ohne Wurfgeschoss... |
Sigiriya im Urwald
Da Sigiriya wirklich mitten im Urwald liegt, ist es auch feucht. Sehr feucht... So feucht, dass auch die Kleider im Rucksack dies annehmen. Das ist unangenehm und wir kennen kein Rezept dagegen ausser einmal mehr lautet die Devise welche wir uns vor jeder Reise sagen: weniger Kleider mitnehmen und häufiger waschen (irgendwann schaffen wirs)!💡
Wir waren zwei Tage dort und besuchten den Felsen - den sogenannten Lion's Rock, welcher um 473 n. Chr. von einem König besiedelt worden war. Der Weg nach oben ist heute mit ca. 1'200 Treppentritten machbar (und 15 Schweisstropfen), seinerzeit waren die Tritte lediglich in den Felsen gehauen, genauso wie das "Geländer". Irgendwie sind wir froh, müssen wir nicht wie die Leute damals hoch...
Die Festung ist heute auch UNESCO Weltkulturerbe und trotz 35 USD Eintritt (nur für Ausländer, Einheimische zahlen 0.4 USD), ist es einen Besuch mehr als wert. Die Aussicht ist grandios und die Farben eindrücklich 😍 Und ja - bei dieser Preisdifferenz fühle ich mich diskriminiert, auch wenn ich ihnen das Geld für den Unterhalt gerne gebe.
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| Lion's Rock |
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| Die Treppe für Touristen. Links die Stufen, welche sie früher hatten und ja, der Boden beginnt nicht gleich unterhalb des Bildausschnittes... |
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| Der Gesichtsausdruck war wohl der Hitze und Höhe geschuldet 😂 |
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| Ein minimer Teil der Festung auf dem Felsen welche zuletzt im 14. Jahrhundert von buddhistischen Mönchen benutzt worden war |
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| Ein schöner Ort führt zu glücklichen Gesichtern 😊 |
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Die frühere Treppe mit Handlauf - immer noch nein Danke
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| Am rechten Rand vom See hinten beginnt das Dorf - wenn ihr reinzoomt seht ihr es leicht, aber das meiste ist hinter den Bäumen versteckt |
In Sigiriya war es besonders eindrücklich wie ihnen die Touristen fehlen - uns wurde unterwegs bereits öfters gedankt, dass wir trotz dem Unwetter vorbeikamen weil sie schlicht auf unser Geld angewiesen sind. Aber hier liegt Restaurant an Restaurant und in jedem dritten hat es vielleicht 2-4 Touristen oder aber an einem Abend lediglich eine Familie... Wirkt traurig, auch wenn es wohl schon einfach ein Überangebot ist und sich regeln muss 😞
Preise in Sri Lanka
Was kostest das Leben in Sri Lanka eigentlich?
- eine Übernachtung kostet uns aktuell im Schnitt 20 CHF
- ein Abendessen für zwei Personen 10-15 CHF
- eine Tankfüllung fürs Tuk Tuk (6L auf 100km) schlappe 4 CHF
- eine Banane 2.5 Rappen (aber so wenig wissen sie gar nicht wie abzuschneiden)
- ein Masala Chai zwischen 10 Rappen und 1 CHF
So betrachtet entspricht der Eintrittspreis auf den Lion's Rock zwei Übernachtungen und einem Essen und jetzt schweige ich dazu 🙊
Verschiedene Impressionen
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| Sollte es mal eine Delle im Auto geben, kann man sich praktischerweise einfach eine neue Front aussuchen 😄 |
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| Reisfelder sind noch weiter verbreitet als Teeplantagen |
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| Kandalama Reservoir Bridge - die breiteren Fahrzeuge müssen den Wasserstrom queeren. Nicht allen behagt das - ein Kleinbus hat sich daher auch auf der sehr schmalen, linken Strasse durchgemogelt |
 Dieses Bild zeigt viel 😄 Eine Schwimmerin betrachtet Valérie und ihr Mann betrachtet mich beim fotografieren. Links zwei Jungs welche alles beobachten. Rechts zwei Jungs welche sich gleich unter der Brücke verstecken um zu rauchen und darüber der Kleinbus, welcher alle aufhält...
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| Meine Foto von der Brücke |
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| Hinter dieser Fassade verbirgt sich ein super leckeres Restaurant inmitten von Reisfeldern |
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| Im Urwald haben wir uns eine ayurvedische Öl-/Dampfmassage gegönnt - ein spezielles Erlebnis! |
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| 😍 |
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| Der Elefantenpass hat nichts mit einem Pass zu tun! Habe mich noch gefragt, wann wir den Berg queren, bis ich nachgelesen und bemerkt habe, dass die Lagunen früher (vor der Strasse) mit Elefanten durchquert wurden und der Name davon kommt 🙈 Der "Pass" war im Bürgerkrieg von 1983-2009 zwischen den Tamil Tigers (LTTE) und der sri-lankischen Armee sehr umkämpft |
Ausklang
Nun sind wir in Jaffna, aber mehr dazu beim nächsten Beitrag. Zwei Fun-Facts aber noch:- Wetter Apps sind hier kaum brauchbar! Aber wenn es regnet, dann regnet's und ansonsten halt nicht, das haben wir nun gelernt 😁
- Es gibt keine verlässlichen Zahlen, aber ein Artikel der New York Times sagt aus, dass die Wahrscheinlichkeit geringer ist, von einem Hai getötet zu werden, als das Lebensende durch eine fallende Kokosnuss herbeizuläuten. Valérie hat das nachgelesen, weil einmal eine auf ein Wellblechdach gefallen ist und wir darunter zusammenzuckten. Und ich musste mich spontan an den Herrn in der dominikanischen Republik erinnern, welcher sich neben unser Auto gelegt hatte und meinte er passe auf, dass keine Kokosnuss einen Schaden zufügt. Wäre eine gefallen, hätte er sich wohl einfach entfernt, so wollte er danach Geld 😂
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